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Die „alten“ Säulen der Frauenempore finden eine neue Bestimmung | Synagoge Heinsheim

Die „alten“ Säulen der Frauenempore finden eine neue Bestimmung

Im Herbst 2020 hat auch die zweite Säule der Frauenempore in unsere Synagoge zurückgefunden. Diese Säule war bearbeitet und vom vorherigen Eigentümer für eine neuen Bestimmung vorgesehen. Sie ist sauber abgeschliffen und wie wir beim Einbau festgestellt haben in der Höhe etwas gekürzt. Wir freuen uns riesig, dass die „Zwillinge“ jetzt wieder zusammen sind. Herzlichen Dank dafür. Beide Säulen sind aus jeweils einem massiven Eichenstamm gedrechselt und sehr gut erhalten. Auf der rechten Säule ist die Originalbemalung relativ gut erhalten, so dass wir uns entschlossen haben, diese nur vorsichtig zu reinigen und beide im jeweiligen letzten Zustand aufzustellen. Wir hatten ins immer wieder überlegt, wie wir unsere bis dato einzige Säule zeigen können. Nun haben wir uns gemeinsam entschieden, die Säulen unter der Empore an der Wand links und rechts vom Portal reversibel einzubauen. Dies wirkt optisch so, als hätten sie tatsächlich noch eine tragende Funktion und der Raum unter der Empore wirkt so nicht überfrachtet. Wir finden, das ist der richtige Platz, der Abstand zu den Fenstern passt und die Wandleuchten sind genau mittig. Das Bild links ist eine Aufnahme die während des Einbaus am 11. Januar entstanden ist.

Im Dezember wurden auch unsere neuen Stühle angeliefert. Gleichzeitig konnten wir auch unsere Tische fertigstellen, die wir passend zu den Stühlen gebeizt und lackiert haben. Die Tische wurden von uns komplett aus dem aufbereiteten (ehemals rußschwarzen) Holz der Zwischendecke gefertigt.  Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Familie Holl, in deren Werkstatt wir alle Bretter in vielen Arbeitsgängen gemeinsam mit Stefan Holl hobeln durften. Insgesamt haben wir so ca. 50 m² und damit zwei Drittel des alten Holzes aufbereitet und für Tische und die Frauenempore wiederverwendet. Kein brauchbares Brett war mehr übrig! Auch der Chanukka-Leuchter wird derzeit noch entsprechend „aufgehübscht“ und als letzte „Schreinerarbeit“ die Treppe zur Frauenempore mit einem Handlauf aus unserem „alten“ Holz verschönert. Und zum Abschluss ein erster Eindruck von unserer schönen Portalseite bei Nacht.

Die historischen Säulen aus Eiche wurden rechts und links des Portals reversibel eingebaut